Biografie

Marco Caria, geboren in Oristano auf Sardinien, gilt heute als eine der faszinierendsten und bedeutendsten Stimmen der internationalen Opernszene.

Schon als Kind zeigte er ein natürliches Talent: im Alter von nur 5 Jahren begann er mit dem Gitarrenunterricht und setzte dann seine musikalische Ausbildung am Konservatorium L. Canepa“ in Sassari fort.

Seine weitere Ausbildung erhielt er an renommierten Institutionen wie der Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom, wo er sich schnell auszeichnete und zahlreiche Wettbewerbe gewann, darunter den Tito Gobbi«, Domenico Alaleona», Luciano Neroni« und Iris Adami Corradetti».

Dank des «Nicolai Ghiaurov»-Stipendiums vertiefte sie ihre Studien am Ateneo Internazionale della Lirica in Sulmona bei Meistern wie Gianni Raimondi, Mirella Freni und Luciana Serra und setzte sie dann fünf Jahre lang am Cubec - Accademia del Belcanto in Modena unter der Leitung von Mirella Freni fort.

Im Jahr 2002 gab er sein Debüt in der Rolle des Don Alvaro in Rossinis Il viaggio a Reims am Teatro Marrucino in Chieti, nachdem er als bester Student des Ateneo Internazionale della Lirica in Sulmona ausgezeichnet wurde.

Von da an ging es mit ihm steil bergauf: 2007 gewann er den zweiten Preis und den Publikumspreis beim renommierten Operalia-Wettbewerb von Placido Domingo in Paris.

Bedeutende Debüts folgten als Rodrigo in Don Carlo (Cincinnati Opera), Don Carlo in La forza del destino (Cincinnati May Festival), Giorgio Germont in La traviata (Cincinnati und Venedig), Marcello in La bohème (Cincinnati), Silvio in Pagliacci (Venedig) und Cecil in Maria Stuarda (Venedig).

Zu den wichtigsten Verpflichtungen in den folgenden Jahren gehören:

  • Un ballo in maschera (Renato) am Teatro Comunale di Bologna
  • Lucia di Lammermoor (Enrico) in Rom, Berlin, Peking, Barcelona, Muscat, Amsterdam und Palermo
  • Don Carlos (Rodrigo) in Lima
  • Maria Padilla (Don Pedro) beim Wexford Opera Festival
  • Maria Stuarda (Cecil) in Triest und Neapel
  • Simon Boccanegra (Paolo Albiani) unter der Leitung von Riccardo Muti in Tokio und am Regio di Parma
  • Pagliacci (Tonio) bei den Opernfestspielen von Macerata
  • Rigoletto am Teatro Filarmonico in Verona
  • Der Barbier von Sevilla (Figaro) in Bilbao
  • Falstaff (Ford) in Los Angeles
  • La bohème (Marcello) für die Wiedereröffnung des Teatro Colón in Buenos Aires, in Shanghai, auf Tournee in Korea und im Salle Pleyel in Paris
  • Il trovatore (Conte di Luna) bei den Opernfestspielen von Macerata

Außerdem war er neben Joyce DiDonato zu Gast bei der renommierten Gala «Juan Diego Flórez and Friends» im Barbican Centre in London.


Besonders intensiv ist seine Zusammenarbeit mit der Wiener Staatsoper in Wien, wo er im Laufe der Spielzeiten La bohème, Madama Butterfly, L’elisir d’amore, Simon Boccanegra, Pagliacci, Falstaff, Werther, Lucia di Lammermoor, Roberto Devereux, sowie die jüngeren Produktionen Andrea Chénier und Der Barbier von Sevilla interpretiert hat..


Er hat mit weltberühmten Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Roberto Abbado, Yves Abel, Marco Armiliato, Bruno Campanella, Myung-Whun Chung, Ottavio Dantone, Valery Gergiev, Michele Mariotti, Riccardo Muti, Daniel Oren, Stefano Ranzani, Nello Santi und Pinchas Steinberg, und mit Regisseuren wie Damiano Michieletto und Luca Ronconi.


Zu den wichtigsten Engagements der letzten Spielzeiten gehören:Der Korsar und Rigoletto in Modena; Il trovatore und Aida im Sferisterio in Macerata; Der Troubadour in Peking und Athen; Der Barbier von Sevilla in Wien; Rigoletto in Bologna und Cagliari; Carmen und Pagliacci in Cagliari; Ein Maskenball in Barcelona und Wien; Lucia di Lammermoor in Athen und Peking; Der Pirat (Ernesto) in St. Gallen; Andrea Chénier in Touren; Aida in den Thermen von Caracalla; Rigoletto in Chisinau und Daegu; La Traviata an der Oper in Rom; Jeanne d'Arc in Touren; Carmen im Regio di Parma und Reggio Emilia; Simon Boccanegra in Palermo; Tosca in Montpellier.


Außerdem erhielt er viele positive Kritiken: La Traviata in Sassari und in den Terme di Caracalla; das Debüt in Cavalleria rusticana (Alfio); Pagliacci (Tonio) in Sassari; Il barbiere di Siviglia an der Wiener Staatsoper (Figaro); das Debüt in der Titelrolle in Nabucco in Sassari; La bohème in Tokyo und Un ballo in maschera in China.


Zu den wichtigsten Debüts der letzten Zeit gehören: Scarpia, der in Tosca in Montpellier (2022) und in Sassari (2024) umjubelt wurde, mit einem bestätigten Auftritt bei den Margarethen-Festspielen in Wien im Sommer 2026, Barnaba in La Gioconda in Cagliari (2025), Jago in Otello, eine sehr starke und erfolgreiche Aufführung in Sassari (2024), und auch die Titelrolle in Simone Boccanegra in der Saison 2026/27.

AUSZEICHNUNGEN

Auszeichnungen, Wettbewerbe, Preise

2023

Dank der Fondazione Arena di Verona

Freunde der Oper

2007

operalia in paris

Der zweite Preis und der Publikumspreis

2004

luciano-neroni-preis

Der erste Preis

2004

Iris Adami Corradetti-Preis

Der erste Preis

2003

d. internationaler wettbewerb alaleona

Der erste Preis

2001

tito gobbi internationaler wettbewerb 5. auflage

Der erste Preis