OTHELLO - SASSARI, JULI 2024

Und dann ist da noch er, das wirklich dunkle Element: Jago, der Bischof, gespielt von Bariton Marco Caria. Die schöne Stimme mit dem geschliffenen Timbre ist reich an Farben. Anspielungsreich, bösartig, schleimig und opportunistisch. In ihm steckt alles, was Jago zu dem perversen Manipulator macht, der er ist.
Sie schmeichelt Othello, täuscht ihn und bringt ihn dazu, an Desdemonas Treue zu zweifeln. Sie intrigiert gegen Cassio. Die Stimme passt sich den Situationen an wie die Haut eines Chamäleons. Sie wird subtil und einschmeichelnd, um Othello zu täuschen, stolz und kraftvoll in der Arie Credo in un Dio crudel..., in der sie arrogant von ihrer Gemeinheit erzählt, männlich und mitschuldig in den Dialogen mit dem Offizier Cassio.

Loredana Atzei, «Die Theater des Ostens»

Aber das Zentrum der Oper wurde ihm anvertraut, dem Jago von Marco Caria, der zu Recht als eine der interessantesten Stimmen der internationalen Opernszene gilt und der Verdis präzisen Bariton mit Nachdruck respektierte.

Myriam Quaquero, «The Classical Music Review»

Der perfide Bischof Jago, gespielt von dem hervorragenden Bariton Marco Caria (fu Tonio in Pagliacci).

Luigi Coppola, Zeitschrift «Stadt und Stadt»

Der Bariton Marco Caria (Jago) und die Sopranistin Angela Nisi (Desdemona) verkörperten die beiden anderen Figuren im “Dreieck” der Protagonisten: der eine hinterhältig, der andere rein, beide selbstbewusst..

Giampiero Marras, «Die sardische Union»

...Marco Caria, ein Bariton-Bass, der seit La Traviata im Jahr 2022 eine Garantie für die Ente Concerti ist (ein hervorragender Padre Germont) und im letzten Jahr Tonio in Pagliacci und in Nabucco.

L.F. «Sardies.it»

Die Rezensionen beziehen sich auf die Aufführung am 12. Juli 2024 in der Ente Concerti Marialisa de Carolis in Sassari (Piazza Italia).

Regie: Sergio Oliva / Regie: Alberto Gazale